melior AG

Schweinemast mit Konzept – mehr Erfolg mit melior

Fachbericht von Stefan Müller, PM Schweine, melior

Hinter einer wirtschaftlichen Schweinemast steht das richtige Fütterungskonzept. Für den einen Betrieb ist der Einsatz von Alleinfutter richtig, für den anderen steht der Einsatz von betriebseigenen Futtermitteln oder die Verwertung von Nebenpro- dukten im Vordergrund.

Nachdem in den letzten Jahren oft ein Durchmastfutter über die ganze Mastperiode eingesetzt wurde, gewinnt die 2-Phasen-Fütterung zunehmend an Bedeutung. Verschiedene Gründe sprechen für Vor- und Ausmasfutter:

  • Hohe Leistungen erfordern eine bedarfsgerechte, dem Gewicht angepasste Versorgung.
  • Grössere Bestände bedeuten höhere Futtermengen. Dies ermöglicht kostengünstigere Lagereinrichtungen und eine rationelle Logistik.
  • Der zunehmende Wunsch nach Nachhaltigkeit erfordert einen gezielten Einsatz von proteinhaltigen Einzelfuttermitteln, zudem werden dadurch die Ammoniakemmissionen reduziert.

Die neuen melior-Vormastfutter (siehe Grafik) ermöglichen den Jagern nach dem Einstallen einen guten Start und versorgen sie mit den richtigen Mengen an Rohprotein und Aminosäuren. Zudem werden die Vormastfutter, die bis ca. 60 kg LG eingesetzt werden, mit pflanzlichen Futterzusatzstoffen ausgestattet, um den Tierarzneimittel-Einsatz zu minimieren. In der Endmast ab 60 kg Lebendgewicht lohnt sich eine gehaltreduzierte Fütterung mit dem entsprechenden Endmastfutter. Mit dieser bedarfsgerechten Fütterung erreichen die Betriebe eine TOP-Mast- und Schlachtleistung.

Ergänzungsfutter-Konzept
Oft lohnt sich der Vergleich verschiedener Fütterungskonzepte. Ackerbaubetriebe mit Schweinemast haben andere Voraussetzungen als Käsereimastbetriebe; je nach Verfügbarkeit ist der Einsatz verschiedener Futtermittel konkurrenzfähig und sinnvoll. Körnermais, zum Beispiel, muss nicht aufwendig getrocknet, sondern kann direkt ab Feld in Hochsilos konserviert werden. Der Einsatz von qualitativ guten Nebenprodukten beeinflusst ab einer bestimmten Betriebsgrösse die Futterkosten pro kg Zuwachs positiv. Nebenprodukte aus der Nahrungsmittelproduktion werden sinnvoll verwertet und der Einsatz kann die Nährstoff-Wegfuhr erleichtern. Melior berechnet Ihnen die betriebsspezifische Ration und ergänzt diese bedarfsgerecht mit dem richtigen Ergänzungsfutter.

Premix für Selbstmischer
Unser leistungsfähiges Mischfutterwerk in Gipf-Oberfrick ermöglicht auch die Herstellung von eigenen Mineralfuttermischungen für Schweineproduzenten. Diese Mischungen sind bekannt unter der Marke FRIMA.

Erkundigen Sie sich bei Ihrem melior-Schweinespezialisten oder auf www.melior.ch/schweine.

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