melior AG

Kleine Menge – grosse Wirkung

Fachbericht von Bernhard Bütikofer, PM Kleinwiederkäuer, melior

Spurenelemente sind an etlichen Körperfunktionen beteiligt. Für gesunde und fruchtbare Tiere ist eine sichere Versorgung an diesen Stoffen deshalb unerlässlich.

Zwar benötigt der Körper Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Mangan, Kobalt, Selen, Jod und Molybdän nur in geringen Mengen. Dennoch spielen sie als wesentlicher Bestandteil von Hormonen, Enzymen und Vitaminen eine wichtige Rolle. Sowohl ein Mangel als auch eine Überversorgung beeinflusst die Gesundheit und Fruchtbarkeit der Kleinwiederkäuer. Daher ist eine bedarfsgerechte Versorgung an diesen Stoffen Voraussetzung für leistungsfähige und langlebige Tiere.

Ursachen für einen Mangel

Mangelerscheinungen zeigen sich oft erst spät und können unterschiedlichste Ursachen haben. Nehmen Schafe und Ziegen über das Grundfutter zu wenig Spurenelemente auf und haben keinen Zugang zu einer Leckmasse oder einem Mineralfutter an der Krippe, spricht man von einem primären Mangel. Auch ein zu geringer Verzehr der angebotenen Mineralergänzung oder unpassende Produkte können zu einem solchen Mangel führen. Ein typisches Beispiel für Letzteres ist Kupfermangel bei Ziegen und Gitzis, hervorgerufen durch die Verabreichung eines Schafmineralfutters mit entsprechend reduziertem Kupfergehalt.

Wenn die Aufnahme der Spurenelemente durch schlechte Bioverfügbarkeit oder Wechselwirkungen zwischen einzelnen Stoffen vermindert ist, handelt es sich um einen sekundären Mangel. Zu Wechselwirkungen kommt es, wenn Stoffe mit gleicher Wertigkeit und ähnlichem Verhalten im Körper aufeinandertreffen. Zum Beispiel weist verschmutztes Grundfutter hohe Eisengehalte auf, was wiederum die Aufnahme anderer Elemente hemmt. Die Bioverfügbarkeit wird durch Faktoren wie Wetter, Standort, pH-Wert des Bodens, Nutzungsintensität, botanische Zusammensetzung und Schnittzeitpunkt beeinflusst. Speziell der pH-Wert hat einen direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit der Pflanzennährstoffe. So ist ein saurer Bereich (5.0-6.5) für Eisen, Zink, Kupfer, Mangan und Bor ideal, während eine starke Aufkalkung der Verfügbarkeit bestimmter Spurenelemente schadet.

Versorgung sicherstellen

Bei Verdacht auf eine Unter- oder Überversorgung durch Symptome wie Lecksucht, Fruchtbarkeitsstörungen, hohe Zellzahlen oder Haut- und Klauenprobleme liefert eine Blutanalyse verlässliche Auskunft. Im Normalfall ist davon auszugehen, dass der Bedarf aus dem Grundfutter alleine nicht vollständig gedeckt werden kann und eine Ergänzung nötig ist. Hierfür eignen sich nebst griess- oder würfelförmigen Mineralfuttern auch die PhysiO® Bloc-Leckmassen. Nebst hochverfügbaren Spurenelementen enthalten diese Leckeimer auch alle nötigen Mengenelemente und eine optimale Vitaminierung. Die gute Wetterfestigkeit und der Tragegriff zum bequemen Transport machen die PhysiO® Bloc’s speziell auch auf der Weide zur ersten Wahl für eine rundum sichere Versorgung.

Erkundigen Sie sich bei Ihrem melior-Berater oder rufen Sie uns an,
Tel. 058 434 15 15.

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