melior AG
Aue mit Lämmern (BB Aeschlimann)

Erfolgreiche Lämmermast ist kein Zufall

Fachbericht von Bernhard Bütikofer, PM Kleinwiederkäuer, melior

Gute Mastleistungen und fruchtbare Muttertiere sind wichtige Voraussetzungen für eine rentable Lämmermast.

Der Erlös aus der Lämmermast bestimmt bekanntlich das Einkommen in der Schafhaltung. Gefragt sind gesunde und frohwüchsige Lämmer, die bei gutem Tageszuwachs die gewünschte Schlachtkörperqualität erreichen. Beide Faktoren hangen massgeblich vom genetischen Potential und der Fütterung ab. Werden Lämmer ausschliesslich auf der Weide gemästet, ist auf eine ausreichende Viehsalz- und Mineralstoffversorgung zu achten. Die Kombination mit dem Salzleckstein 2672 AGRISal® und dem Mineralleckeimer 2698 PhysiO® Bloc Ovina ist zu diesem Zweck eine praktische und sichere Lösung. Stets frisches Wasser und geeignete Schattenplätze sind eine Selbstverständlichkeit.

Lassen es die betrieblichen Strukturen zu, empfiehlt sich eine Ergänzung zum Wiesenfutter mit 2910 combifloc® Power. Dieses Lämmermastfutter sichert die nötige Nährstoffdichte und das richtige Energie-Eiweissverhältnis der Gesamtration. Ferner begünstigt die enthaltene Kombination der Hefen Diamond XP® und Levucell die Grundfutteraufnahme und -verwertung. Die Kosten einer gezielten Fütterung machen sich durch eine kürzere Mastdauer und besser taxierte Schlachtlämmer mehr als bezahlt.

Drei Mal in zwei Jahren

Auch die Fruchtbarkeit der Muttertiere beeinflusst die Rentabilität in der Schafhaltung. Bei asaisonalen Rassen gelten drei Ablammungen in zwei Jahren mit sechs abgesetzten Lämmern als guter Zielwert. Solche Leistungen setzten ein professionelles Management mit angepasster Fütterung voraus. Auen, die nach dem Ablammen viel Gewicht verlieren, werden beispielsweise Mühe haben, in der geforderten Zeit wieder trächtig zu werden. Generell sollen starke Gewichtsschwankungen im Laktationszyklus vermieden werden. Hierfür hat sich die Einteilung der Mutterschafe in Gruppen (zum Beispiel Säugendzeit, Deckperiode, nieder- und hochtragend) bewährt. Dieses System ermöglicht eine angepasste und dennoch rationelle Fütterung.

Auch der Mineralstoffversorgung der Auen gilt ein besonderes Augenmerk. Mit viel Magnesium, Biotin, Vit. E, Selen sowie organisch gebundenem Zink und Kupfer (reduzierter Gehalt) erfüllt 2636 PhysiO® GOLD OVINA alle wesentlichen Merkmale eines guten Schafmineralfutters. Zusammen mit einer bedarfs- und pansengerechten Ration können so wichtige Voraussetzungen für eine langfristig hohe Fruchtbarkeit erfüllt werden.